Das Wort zum Montag: Eine Kontroverse auf Bestellung |
TheTopdeck
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 147
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Original von Nocturnus
Dieses mal kann ich dir bei dem Konsens deines Artikels zustimmen, quasi der Moral von der Geschicht'. Die Kommunikation und Diskussionsfähigkeit der deutschen Magic Gemeinde ist quasi nicht vorhanden.
Die Einteilung in "vertikale" und "horizontale" Kommunikation/Diskussion halte ich für keine Gute, warum begründe ich später noch.
Was mir nicht so gefiel war deine Aggressivität gegenüber der Legacy-Community. War etwas außerhalb des Rahmens fand ich; klar Kontroverse und so aber du hättest ja mal veruschen können fest zu stellen warum dieses "einbunkern" so ausgeprägt ist.
Dass Diskussionen zwischen Magicspielern auf einer Ebene(weiter oben hatte jemand das Beispiel mit Klaus Jöns und TrashT) funktioniert haben wir ja schon fest gestellt. Aber ist das wirklich so?
Eher nicht. Es funktioniert genau dann wenn die Leute wissen, dass sie auf der gleichen Ebene stehen oder eben nicht.
Wenn nicht funktioniert die Kommunikation genauso gut, weil wenn beide wissen A ist auf einer höheren Ebene als B dann wird B eher Rat von A annehmen und A eher versuchen B zu helfen.
B wird aber auch versuchen A von "Tech" zu überzeugen, weil er Anerkennung bei A sucht usw. usf.
Diese Verhältnisse habt ihr in jeder Gruppe mit denen ihr zu irgendwelchen Events fahrt. In seinen 'Playgroups' kennt man die Verhältnisse der Anderen, der eine ist etwas besser oder schlechter und der Nächste is auf dem gleichen Niveau und deshalb weiss man wie man sich ihnen gegenüber verhalten kann/soll/muss. Deshalb entsteht selten Stress in solchen hierarchischen Gruppen, die Diskussionen/Kommunikation funktioniert.
Um das ganze mal von vorne auf zu rollen betrachten wir Soziale Dynamiken.
Ein Beispiel:
Als ich am Samstag von GP Birmingham über so einen kleinen künstlichen Hügel stieg der zum Eingang der Site führte sah ich die Schlange die zur Anmeldung führte(ich hatte mich schon Freitag angemeldet).
Ich stand also plötzlich auf einem ziemlich prominenten Punkt und ich hatte das Gefühl als "checkten" mich die ganzen Leute in der Schlange ab. So in etwa "gut oder nicht gut"/"bekannt oder nicht bekannt".
Als sie mich dann als nicht gut genug befunden haben wendeten sie sich wieder ab.
Insgeheim glaube ich dass viele Magicspieler andere Magicspieler von vorne herein nicht mögen, manche die wenig Selbstwertgefühl haben hassen vielleicht sogar.
Seid mal ehrlich, habt ihr bei NatsQ oder PTQs wenn ihr euch eurem Gegner gegenüber setzt eher direkt ein positives oder ein negatives Gefühl(wenn ihr ihn nicht kennt).
Und warum ist das so? Weil die Magic-Turnier-Community ein kompetitives Umfeld ist und man Social Value dadurch erhält seine Gegner zu besiegen.
Deswegen mag man andere Spieler erstmal nicht, sie könnten einem Value nehmen.
(Kann sich natürlich ändern wenn man sich mit dem Gegner sozialisieren kann, dann kann man ihm Mitleid geben wenn er verliert/schlecht zieht oder er gibt einem Mitleid und plötzlich gehört er zum Teil zur eigenen Gruppe, wenn man/er dann später nochmal fragt: Na, wie stehts?)
Ein weiteres Beispiel:
Stellt euch jetzt mal vor ihr seid mit eurer Gruppe von 3 oder 4 anderen Leuten auf dem Event und habt grade euer Match gegen so ein "Arschloch" verloren.
Ihr seid in der Gruppe der 'Beste' oder einer der ersten beiden 'Besten'. Ihr habt verloren und die anderen gewonnen, das heisst ihr verliert an Value, vor allem wenn das Runde um Runde so geht und ihr plötzlich in Erklärungsnot geratet.
Am Anfang war es noch ein gelachtes: 'Ohje, ich habs verbauert.' und später isses dann '[...]und dann topdeckt der unendliche Lucker das Grapeshot'.
Auf der Heimfahrt müsst ihr euch dann Kommentare von 'geringeren' Spielern anhören wie:
"Was war denn los? Warste den ganzen Tag unlucky?" oder noch schlimmer "Na, war das 'Deck Marke Eigenbau' doch nit so toll wie du dachtest?". Man gerät in Sozialen Stress.
In letzterem Fall ist es dann besser wenn man ein Netdeck gespielt hat um etwas von diesem Stress zu vermeiden.
Vielleicht mit ein Grund warum viele auf Innovation verzichten?
Das ist natürlich vor allem bei Menschen mit geringerem Selbstbewusstsein der Fall.
Aber seien wir mal ehrlich, ein großer Teil(oder vllt. sogar der Großteil) der Magicspieler is ein Haufen realitätsfremder Geeks, die sich ihr Social Value eben über Magic-Skill holen wollen weil sie Versager in Soft-Skills/Socializing sind; Anwesend sind natürlich ausgeschlossen
Warum, wenn sich Magicspieler nicht mögen oder herablassend auf andere Magicspieler blicken, die Kommunikation/Diskussion häufig nicht funktioniert ist klar. Wer will schon Ratschläge von Leuten annehmen die Eindeutig nicht den gleichen Skilllevel haben wie man selbst?
Oder man muss seine Entscheidungen/Card-Choices gegen sojemanden harsch verteidigen weil er Social Value stehlen will.
Das ist im Internet natürlich nur noch realer.
Warum sollte man sich überhaupt die Argumente von 'Colfenor89'(I just made that one up) in Betracht ziehen wenn das nur irgendein schlechterer Spieler ist, da verteidigt man doch lieber seinen Standpunkt.
Deswegen funktioniert auch 'vertikale' Kommunikation im Allgemeinen nicht.
Weil Niemand einsehen will, dass er mit random 'JayaBalLORD2' auf einer Ebene steht, auch wenn es so sein mag.
Warum das in Deutschland gerade so ist?
Vielleicht haben die Deutschen mehr Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein, weil wir immer ein Gefühl von Mittelmäßigkeit vermittelt bekommen oder weil in den Nachrichten immer nur kommt wie schlecht es allen geht.
Amis sind auf jeden Fall im 'Schnitt selbstbewusster als wir Deutschen.
Wenn das ganze also in kleinen Gruppen funktioniert: "In den Playtest/Roadtrip Gruppen fühlt man sich wohl (Solange die Hierarchie klar ist) und Außenstehende sind auf niedrigerer Ebene(Ausnahmen sind natürlich Pros/bekannte Semipros)", kann man das ganze auch auf größere geschlossene Gruppen wie der Legacy-Community adaptieren.
Passt gut ins Schema finde ich.
Jetzt ein Teil der mir im Artikel von AP gefehlt hat:
Du bringst zwar Kontroverse, schüttelst wach(auch wenn du einen großen Bogen schlägst), aber mir fehlt es ein bisschen an der Aufforderung zur Veränderung(außer dem pädagogischen Satz am Ende
"Das will aber auch kaum jemand von Euch, nicht wahr?", oder zu Vorschlägen was man tun könnte.
Mein Vorschlag wäre, das nächste Mal versuchen die Kommentare die auf deine Artikel folgen mehr in Richtung Verbesserung zu lenken als nur in Richtung Diskussion.
Also dann mal die Frage:
Was kann man tun um den Status Quo, der Vielen auch nicht gefällt zu verbessern?
Klar, grade bei einem Thema das sich viel um Selbstbewusstsein dreht gilt es oft bei sich selbst an zu fangen:
Mal über den eigenen Schatten springen; die Ideen anderer akzeptieren, doch mal die strangen Cardchoices durchbringen usw.
Der Babak hat in den Kommentaren zu einem Artikel letztens etwas kluges gesagt: Etwa 'Es fehlt eine Art Leitwolf für die deutsche Magic-Community'. Ich denke da ist was Wahres dran. Ein Anführer kann Gruppen stabilisieren.
Aber einen Leitwolf kann man nicht einfach rauspicken.
Warum nicht so eine Platform wie PMTG für so eine Aktion benutzen.
Was ist mit einer neuen Art von Artikel?
Wenn man sich anschaut wer die Artikel so schreibt sind das meistens irgendwelche Leute die schon auf irgendeine Weise exceptional sind; sei es der TrashT der schon besser ist als so gut wie alle seine Leser oder krasse Magictheoretiker wie der Pischner, der mit einem anderen Verständnis für Magic als Otto-normal-PTQ-Besucher an den Tag legt.
Wie wärs mit sowas wie einer Art 'Deck-Doktor' Artikel, nur dass der 'Deck-Doktor' dabei ein Standard-PTQ Besucher ist der mal seine PTQ Top8 gemacht hat und NatsQ spielt.
Dann sind Einsender der Liste und 'Deck-Doktor' ungefähr auf einer Ebene und es kann ausgiebig Diskutiert werden.
Wenn man will kann man ja auch eine Art Tandem-Artikel draus machen, sodass einer von den Exceptional-Playern/Writern die Woche drauf den letzten Deck-Doc Artikel auseinandernimmt/übereinstimmt.
Ihr habt doch vielleicht auch Vorschläge. Macht euch mal Gedanken.
So, da hab ich mich jetzt aber mit meinen Gedanken(Innovationen?!) weit aus dem Fenster gelehnt.
Greetz,
AlexF
P.S.: Noch ein Wort zu Legacy. Ich finde Legacy ein gesundes Format, das man auch das ganze Jahr, Saison-unabhängig, zocken kann. Ich bin jetzt nicht der unendliche Legacy-zocker, im Gegenteil ich pack das Deck eigentlich nur so an GP Day2 aus wenns mal wieder nicht gereicht hat, aber ich finde Legacy sollte genauso viel Liebe bekommen wie Extended, was auch ein schönes Format ist aber außerhalb der Saison in die Tonne kippen kann.
P.P.S.: Krass Soziale Dynamiken bei Magicspielern ist echt ein gutes Thema, komisch, dass es dazu noch nie einen Artikel gab. |
Wow das spiegelt genau das wieder, was ich bei anderen sehe b.z.w. auch bei mir selber spüre. Jemand kritisiert meine misplays und sonstwas. Haha aber darüber stehe ich dann weil Magic nicht mein einziges soziales event ist. Für leute, für die magic einen höheren stellenwert hat ist so eine destruktive kritik schwer zu kompensieren...Ich meine wir sollten einfach leute nicht ernst nehmen die sich über andere stellen nur weil sie besser magic spielen!? Ich meine WTF? Es bleibt ein spiel und ein spiel kann man ja nur bedingt alleine spielen man braucht die anderen also sollte die Community sich auf persönlicher ebene freundlich begegnen und nicht irgendwie skillhierarchie mit persönlichem verwechseln....
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09.07.2008 06:29 |
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Tigris
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 747
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Original von TobiH
Mir ging es ... um reine Informationsfülle – und die IST im Video auf jeden Fall wesentlich geringer.
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das ist mathemathisch aber vollkommen falsch, dieses video beinhaltet viel mehr entropie, (das sieht man ja auch daran, dass es viel mehr speicherplatz braucht als einfach nur ein text) und beinhaltet dementsprechend viel mehr Informationen, klar wie sinnvoll die sind lässt sich bestreiten. Aber wenn man davon ausgeht, dass er im video ads selbe sagt, wie er schreiben würde. (und das ist nichtunbedingt, der fall da er im video lockerer quatscht mehr sagt) dann beinhaltet das video immernoch zusätzlich betonung, sowie pausen (man erkennt wenn er etwas überlegen muss usw) und sprechrythmus.
das sind also schonmal mehr informationen und das sogar wenn man die bilder (welche wirklich grösstenteils redundant sind) weglässt.
__________________ Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst wird es Zeit deine Meinung zu revidieren.
Nichts ist konstant ausser dem Wechsel.... Konstanten kann man weglassen.
Mein Blog
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09.07.2008 14:33 |
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tillfp
Magic-Spieler
Dabei seit: 15.01.2008
Beiträge: 41
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Original von TobiH
[...]sondern um reine Informationsfülle – und die IST im Video auf jeden Fall wesentlich geringer. |
Und wieder ein fettes Eigentor für Tobi - seh es ein, du und Andi haben sowas von unrecht.
Mir sind Video-Walkthrough wesentlich lieber, weil ich daraus wesentlich mehr lerne. Kleinigkeiten, die im Text nie so rübergekommen wären, aber eben durch die Stimme (Pause, Sicherheit, Betonung) übertragen werden.
Somit ist die Informationsdichte sehr viel höher.
Und da ich ein Audio-visueller Typ bin ist sie sogar noch obendrauf lehrreicher - weil es bei mir eher hängenbleibt.
In der Uni hab ich beispielsweise nie mitgeschrieben, da ich über das aufmerksame Sehen und Zuhören wesentlich mehr gelernt habe, als durch das Mitschreiben und später Nachlesen, weil man die halbe Vorlesung durch das Mitschreiben verpasst hat...
Einen Primer oder die grundlegende Theorie gern in Schrift. Praxisbeispiele aber gerne in Bild und Ton.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von tillfp: 09.07.2008 17:49.
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09.07.2008 17:48 |
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Crosis24
Magic-Spieler
Dabei seit: 08.07.2008
Beiträge: 7
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D
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| as kann ich sogar unterschreiben. Dann spricht eben ein Video eher die emotionale Ebene an, während ein Text besser Daten vermittelt... Man könnte also auch von "lehrreicher" sprechen, nicht wahr? Wink Jetzt aber mal Spaß beiseite, Crosis24 mit Lehrstuhl in Mediendidaktik: Mir fällt grad auf, dass ich nicht präzise genug formuliert habe: Mir ging es eigentlich weder um "lehren" noch "lernen", sondern um reine Informationsfülle – und die IST im Video auf jeden Fall wesentlich geringer. Ich hatte halt zugegebenermaßen "reich an Informationen" mit "lehrreich" verwechselt – offenbar muss ich mir doch noch mehr Zynismus in Bezug auf die menschliche Natur aneignen. Bekommt man den im Studiengang Mediendidaktik? Tongue |
Tja, wie falsch diese Aussagen sind, haben ja die Leute über mir schon dargelegt.
Auch wenn du deine unterschwellige Polemik ("Lehrstuhl" die Zynismus Phrase) mit Smilies überspielen willst, finde ich dies recht arm, da es immr ein Zeichen dafür ist, dass man keine wirklichen Argumente hat (die du halt auch nicht hast).
Also Tobi, ein guter Ratschlag fürs Leben: Wenn man von einem wissenschaftlichen Fachgebiet absolut keine Ahnung hat, dann sollte man nicht mit vollem Mund Laienansichten als Wahrheiten darstellen, nur weil man der Cheftipper der Seite ist.
Wenn du allerdings weiter deine Unkenntnis und Unfähigkeit in diesem Bereich darlegen willst, nur zu...
@ Handsome:
Natürlich hat das Trash sich nicht gedacht, aber das war ja auch nie die Frage. Diskussionsgegenstand waren die Falschdarstellungen von Herrn Pischner und sukzessiv die von TobiH.
Interessant übrigens, dass du ebenfalls Mangel an Diskussionsbereitschaft anprangerst, im gleichen Post aber gegen das Diskutieren dieses Gegenstandes bist...ich entschuldige mich jedoch, wenn ich dich mit meiner knappen Darlegung bereits kognitiv überfordert habe.
Ach ja, die Facts und Opportunity wurden durchaus auch ohne Tog auf dem Tisch von den Herren aus Südamerika mal gecountert. Aber schön dass du auch unsinn laberst, ohne mal selber nachzulesen (Tipp: Die Coverage ist immer noch im Netz).
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09.07.2008 18:09 |
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TobiH
Administrator & Autor

Dabei seit: 22.08.2007
Beiträge: 2.372
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Original von Crosis24
Also Tobi, ein guter Ratschlag fürs Leben: Wenn man von einem wissenschaftlichen Fachgebiet absolut keine Ahnung hat, dann sollte man nicht mit vollem Mund Laienansichten als Wahrheiten darstellen, nur weil man der Cheftipper der Seite ist.
Wenn du allerdings weiter deine Unkenntnis und Unfähigkeit in diesem Bereich darlegen willst, nur zu... |
Okay, du hast gewonnen. Ich glaube zwar weiterhin, dass ich meine Aussage belegen könnte (wenn ich denn könnte), aber Fachwissen hab ich nicht.
Schreib mal einen Artikel! Mit der Diskussionsweise könntest du Pischner noch echt Konkurrenz machen. (Und nein, das mein ich sogar positiv.)
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09.07.2008 18:22 |
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Jopanges
Magic-Spieler
Dabei seit: 27.02.2008
Beiträge: 21
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Es tut mir leid, aber ich bekomm hier so langsam den Eindruck, dass hier nur noch um des diskutierens Willen diskutiert wird.
Dabei ist das Ziel nicht zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen, sondern eher die Argumente des anderen zwanghaft zerstören zu wollen, um zum einen sich selber in ein besseres Licht zu rücken (wie bei Pischner oft gesehen) und zum anderen möglichst prominente User schlecht zu machen (worauf die Kommentare von Crosis teilweise abzielten). Das Ganze wird dann möglichst in rhetorischen Perfektionismus eingepackt und mit zahlreichen Fremdwörtern, wie Idiosynkrasie oder kognitiv, garniert um rhetorisch weniger versierte User abzuschrecken und somit die eigenen Posts weniger Angriffen auszusetzen.
Ich bin zwar auch absolut kein Fan des in vielen Foren vorherrschenden Sprachstils, der überwiegend aus "lol", "rofl" oder Leetspeak besteht und habe mich sehr gefreut, dass das hier anders ist, aber so langsam weicht es doch zu sehr ins andere Extrem ab.
Kennt ihr das wenn auf einer Party jemandem schlecht wird, weil er einfach zu viel getrunken hat und einige anwesende Medizinstundenten sofort versuchen ihr erlangtes Fachwissen an diesem Fall in der Praxis zu erproben?
Die Diskussionen in diesem Forum ähneln mittlerweile teilweise einer Version dessen für Gemanisten und angehende Lehrer.
P.S.: Nur um Eventuellem vorzubeugen: Ich will mit diesem Beispiel weder angehende Mediziner, noch Germanisten noch Lehrer persönlich angreifen.
__________________ Den Seinen gibts der Herr im Schlaf
Psalm 127, Vers 2
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jopanges: 09.07.2008 19:20.
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09.07.2008 19:18 |
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Boneshredder
Magic-Spieler
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 6.284
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Ich finde es immer wieder amüsant, wie apodiktisch manche Leute mit der Keule der Wissenschaftlichkeit um sich schlagen und dann mit fadenscheinigen Konzepten wie "Lerntypen" hantieren, um sich den Anschein zu geben, sie hätten sie die Weisheit allein ausgelöffelt und hinterher Sprache und Schrift erfunden.
__________________ erfolgreicher Dorfi-Lyncher
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09.07.2008 20:30 |
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Peacemaker
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 48
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„Wenn ein wahres Genie auf dieser Erde erscheint, wirst du es daran erkennen, daß sich die Idioten gegen es verschwören“- Jonathan Swift
Die Disskussion über die Wirksamkeit von Video's erinnert mich stark an eine Groteske!
Lieber Herr Crosis24 wahrscheinlich wussten sie es nicht aber die "Ich habe Ahnung und ihr nicht, weil ich schon mal in einer Mediendidaktik Vorlesung war" Keule spricht absolut nicht für sie. Da anscheinend niemand Herr Pischner verstehen will: Er sagt seine subjektive Meinung und selbstverständlich kann jeder Aussage von ihm widersprochen werden und er hat nicht mit allem Recht. Mit der verbreitung seiner Meinung sorgt er aber für das was er fordert und zwar "kritischem Denken".
Achja lieber Herr Crosis24 ihre Argumentationist ausserdem sehr dürftig. Denn wen interressiert es schon das die Hirnforschung die umstrittenste Wissenschaft ist, der etliche Wissenschaftler in fundamentalen annahmen widersprechen. Schon mal was von Medienkritik gehört. Um es kurz zu machen die sind der selben Ansicht wie AP.( Ich empfehle dir Postmann).
Ich will keineswegs sagen das Videos perse schlecht sind. Sie können eine wichtige Ergänzung zum Text sein. Sie veranschaulichen wunderbar und machen Argumente nachvollziehbar. Sie sorgen damit allerdings nicht für eine kritische Betrachtung und sie sind auf gar keinen Fall nach keiner ernsthaften Theorie lehrreicher als ein Text. In den subjektiven Argumenten gegen APs Sicht wird dies auch ziemlich deutlich.
Fazit: Wer behauptet Recht zu haben ist Dumm!
P.s. Warum bekommt Crosis24 für seine Beleidigungen eigentlich keinen Rüffel weil er " die Weisheit mit Löffeln gefressen hat"?
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09.07.2008 21:18 |
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ich fand den artikel sehr lesenswert, auch wenn ich mir zu einigen teilen aufgrund fehlender hintergründe (oder faulheit darüber nachzudenken) keine meinung habe.
merci für den lesespaß, gelegendlich gut gelacht
__________________ Johnny-Spike
Kontrolspieler
--
->JurStudB auf MODO
->Legat0049 auf ML
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09.07.2008 22:05 |
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Tigris
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 747
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Original von Jopanges
P.S.: Nur um Eventuellem vorzubeugen: Ich will mit diesem Beispiel weder angehende Mediziner, noch Germanisten noch Lehrer persönlich angreifen. |
wieso nicht zumindest bei den germanisten machts doch spass^^
ausserdem dass das Forum zu einem germanistentreffpunkt wird, will wirklich keiner (ich am aller wenigsten)
@Peacemaker sowohl AP als auch TobiH haben nur ihre Meinung gesagt sicher, das dürfen sie ja auch, aber ja Pirschner hat es halt wiedermal in einem provozierenden ton und TobiH mit der altbekannten Bücher sind besser mentalität. Pirschner fordert zwar selbst kritisches denken und das tut er sicherlich oft auch gut, aber er ist einfach inkonsiquent indem er bei manchen dingen (z.B. videos) halt auch sehr eingefahren und stur ist, er gu8ckt sich ja nachdem was auf seinem blog steht nichtmal die videos an.
@jopanges ich bin zwar so halb deiner meinung, aber nur weil du mal ne sinloe vorlesung besucht hast oder sogar was sinnloses studierst, musst du das nicht an uns auslassen, mit diesem geschreibsel und dieser schreibart.
Und ja "wissenschaftliche" begründungen wirken vor allem bei so pseudowissenschaften nunmal etwas lachhaft.
ps nochmal @ peacemaker tobi reagiert mehr wenn man andere angreift, (zum beispiel judges^^) abgsehen davon weisste ja nicht was im hintergrund abläuft also pms oder Emails, es muss ja nicht alles allen gesagt werden.
Oder es werden nur verwarnungen an extrem geniale individuen vergeben^^
__________________ Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst wird es Zeit deine Meinung zu revidieren.
Nichts ist konstant ausser dem Wechsel.... Konstanten kann man weglassen.
Mein Blog
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09.07.2008 22:30 |
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Handsome
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 1.178
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| Zitat: |
| Ach ja, die Facts und Opportunity wurden durchaus auch ohne Tog auf dem Tisch von den Herren aus Südamerika mal gecountert. Aber schön dass du auch unsinn laberst, ohne mal selber nachzulesen (Tipp: Die Coverage ist immer noch im Netz). |
Lol. Also, ich hab mir dieses fragliche Halbfinal-Match jetzt mal durchgelesen. Folgende Statistik hierzu:
Nicht gecounterte Facts: 9
Gecounterte Facts: 1
Nicht gecounterte Opportunities: 0
Gecounterte Opportunities: 1
You do the math.
(Den einen Fact hat Romao gecountert, weil er sonst im eigenen Turn hätte discarden müssen und Tonnen an Countern auf der Hand hatte. Außerdem kann er damit evtl. noch eine Logic bei Ostrovich ziehen - was auch geklappt hat. Die Opportunity wurde gecountert, weil Ostrovitch seit Runden nur noch von Topdecks gelebt hat - dass man DA durchaus mal den Carddraw countert, sollte jedem Magic-Spieler mit halbwegs Brainpower klar sein.)
| Zitat: |
Interessant übrigens, dass du ebenfalls Mangel an Diskussionsbereitschaft anprangerst, im gleichen Post aber gegen das Diskutieren dieses Gegenstandes bist...ich entschuldige mich jedoch, wenn ich dich mit meiner knappen Darlegung bereits kognitiv überfordert habe. |
Wo du gerade von kognitiver Überforderung sprichst - meine Aussage zur Diskussionsbereitschaft war auf MAGIC bezogen, nicht auf irgendwelche trolligen Diskussionen über Mediendidaktik.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Handsome: 09.07.2008 23:31.
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09.07.2008 23:20 |
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Peacemaker
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 48
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@Tigris Gerade weil die Art wie Pischner und TobiH argumentieren nicht so wirklich überzeugend ist, kann man leicht dagegen argumentieren ohne dieses sinnlose geflamme das Crosis24 eröffnet hat.
Ich als Leser möchte einfach keine threads lesen müssen, deren einzige Aussage es ist wie Dumm alle sind die anderer Meinung sind als er (und nein das macht AP nicht, jedenfalls nicht so).
@Handsome Bravo. Soetwas ist eine ordentliche Kritik.
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09.07.2008 23:46 |
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MzT
Magic-Spieler
Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 51
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@ ALLE
Darf ich einfach mal den Sinn der Diskussion in der jetzigen Form hinterfragen?
Jeder Poster sollte sich fragen, ob er primär einen Meinungsaustausch fördern möchte oder aber eine Meinungsbildung zum Ziel hat.
Für den reinen Meinungsaustausch reicht es tatsächlich, seine eigenen Meinung, ohne nährere Begründung, kundzutun. Der Einfluss auf die Community ist dann aber auch nicht größer als die Nachricht, das in China ein Sack Reis umgefallen ist.
Für einen Beitrag zur Meinungsbildung müssen unbedingt Argumente her, die die Foren-User zum Nachdenken anregen. Nur dies ermöglicht überhaupt den Einstieg in den langwierigen und schwierigen Prozess, die selbst gefasste Meinung zu modifizieren.
Völlig kontraproduktiv sind rhetorische Spitzen oder Schlimmeres, da sie zwar Gleichgesinnte zum Schmunzeln anregen mögen, die Personen auf die man einwirken möchte aber emotional in eine Abwehrhaltung zwingen und damit quasi in ihrer Meinung, die man zu verändern sucht, festnageln.
Darüber hinaus wird hier im Forum immer häufiger der Versuch unternommen, den eigenen Meinungen und Argumenten mehr Bedeutung zu verleihen, indem man seine Qulifikation, die man sich auf dem Gebiet erworben hat, und die die anderen Forum-Nutzer meist nicht kennen können, herausstellt.
Dies wird natürlich von der "Gegenseite" missbilligt", da es die eigenen Aussagen als unqualifiziert brandmarken könnte. Auch dies sorgt folglich für tiefere Gräben und festgefahrenen Positionen.
Warum wird dennoch so häufig auf das Herausstellen der eigenen Qualifikation zurückgegriffen, wenn doch die Folgen nicht die gewünschten sind? Ganz einfach: Argumente, die nicht dermaßen unterfüttert werden, werden gerne nicht ernst genommen oder sogar vollständig ignoriert.
Fazit: Nur, wenn die von AP in seinem Beitrag geforderte Diskussionskultur auch aktiv hier im Forum gelebt wird, bringen die Diskussionen hier auch etwas. Basis dafür wäre der Respekt gegenüber allen Mitglieder der Community und die Bereitsschaft, seine eigene Meinung nicht als von Gott gegebene Weisheit anzusehen, sondern als etwas, was durch persönliche Erfahrungen und das eigenen Umfeld geprägt wurde und somit durch eine Horizonterweiterung innerhalb einer Forumsdiskussion auch veränderlich ist.
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10.07.2008 10:06 |
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Nocturnus
Magic-Spieler

Dabei seit: 04.01.2008
Beiträge: 33
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| Zitat: |
Original von TheTopdeck
Wow das spiegelt genau das wieder, was ich bei anderen sehe b.z.w. auch bei mir selber spüre. Jemand kritisiert meine misplays und sonstwas. Haha aber darüber stehe ich dann weil Magic nicht mein einziges soziales event ist. Für leute, für die magic einen höheren stellenwert hat ist so eine destruktive kritik schwer zu kompensieren...Ich meine wir sollten einfach leute nicht ernst nehmen die sich über andere stellen nur weil sie besser magic spielen!? Ich meine WTF? Es bleibt ein spiel und ein spiel kann man ja nur bedingt alleine spielen man braucht die anderen also sollte die Community sich auf persönlicher ebene freundlich begegnen und nicht irgendwie skillhierarchie mit persönlichem verwechseln.... |
Leider bist du der Einzige, der das zu bemerken/akzeptieren scheint
Ansonsten würde die Diskussion nicht so destruktiv/unkonstruktiv weiterlaufen.
Ist halt ein schwieriges Thema. Und wie mein Vorposter schon geschrieben hat müssen Argumente für eine konstruktive Diskussion her.
Warum sich niemand die Mühe für solche macht oder sie ignoriert etc. hab ich ja in meinem ersten Post schon geschrieben.
Man müsste den langwierigen Prozess die Community ins positive zu Verändern eben einfach mal anstoßen könne; aber wie?
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10.07.2008 15:42 |
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