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Geschrieben von Kofi am 01.02.2010 um 19:46:
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Original von guts86
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Original von GuArD1An
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Original von Kofi
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Original von Handsome
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| Und darauf, dass überall von durchschnittlich 1,75 gezogenen Karten gefaselt wird. Irreführend! Denn der Median liegt in einem normalen Deck nun mal schlicht bei eins. |
Huh? Ich mein, vielleicht versteh ich auch einfach nicht, wie ein Median funktioniert, aber... |
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Original von Serge
das tust du wohl tatsächlich nicht
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Na ja, ich würde vielmehr sagen, Tobi hat das Wort Median (inkorrekt) als anderes Wort für "Mittelwert" bzw. "arithmetisches Mittel" gebraucht und selbst dabei Unrecht gehabt...
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Da muss ich dir widersprechen, Tobi hat das schon richtig gesagt. Der "klassische" Mittelwert, also das arithmetische Mittel wird wohl irgendwo bei 1,75 liegen, wegen den Ausreißern nach oben. Aber der Median liegt vermutlich bei 1. Der Median ist der Messwert(in diesem Fall Zahl gezogener Karten), für den gilt, dass 50% deiner Messwerte kleiner und 50% größer sind. |
Hi alle. Es ist wohl Zeit hier mathematisch was richtig zu stellen. Wenn wir über den Median reden wollen brauchen wir erst ein Stichprobe für unsere Zufallsgröße "wie viele Karten zieht ein Treasure Hunt". Die haben wir nicht. Also können wir uns höchstens über Konvergenz des Medians gedanken machen. Da wird der Grenzwert wohl bei 1 liegen, wenn der Anteil der Länder in der Bibliothek wie üblich unter 50% liegt.
Außerdem handelt es sich bei den 1,75 um den Erwartungswert unserer Zufallsgröße (zumindest werden die 1,75 wohl nah dran sein) und nicht das arithmetische Mittel oder etwas anderes! |
Genau. Danke!
Geschrieben von Tigris am 01.02.2010 um 21:37:
wieso brauchen wir stichproben wenn wir die genaue verteilung dieser zufallsvariablen ausrechnen können? Klar hängt es davon ab, was man bereits gezogen hat usw, aber wenn man in einem deck mit 24 Ländern ohne fetchländer, die karte zieht, dann beträgt der genaue mittelwert (arithmetischer) halt bei ziehmlich genau 1.66 karten und man hat eine 60% chance nur 1 karte zu ziehen also ist der median also der wert bei dem genau 50% drunter und 50% drüber liegen also ganz sicher bei 1ner karte. und das 75% quantil bei 2 Karten.
btw der titel ist echt gut gewählt
Geschrieben von t1scrub am 01.02.2010 um 21:42:
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| Im Vintage ist Lodestone Golem wahrscheinlich uninteressant, weil er keine Moxe betrifft, aber Stax gibt's ja auch im Legacy. |
Epic fail
12 Sphären staxx Oo garnicht evil , in nem Format ohne removal Oo , kostet der massbounce halt dann noch mehr mana .....
just => failed
mfg
ps : im legacy kann der warscheinlich nicht sonderlich viel , stirbt an jedem removal , und kommt erst turn 2-3 ... (aye , da kann ich auch nen goyf haben Oo )
Geschrieben von Kofi am 02.02.2010 um 00:00:
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Original von Tigris
wieso brauchen wir stichproben wenn wir die genaue verteilung dieser zufallsvariablen ausrechnen können? Klar hängt es davon ab, was man bereits gezogen hat usw, aber wenn man in einem deck mit 24 Ländern ohne fetchländer, die karte zieht, dann beträgt der genaue mittelwert (arithmetischer) halt bei ziehmlich genau 1.66 karten und man hat eine 60% chance nur 1 karte zu ziehen also ist der median also der wert bei dem genau 50% drunter und 50% drüber liegen also ganz sicher bei 1ner karte. und das 75% quantil bei 2 Karten.
btw der titel ist echt gut gewählt |
Lies doch einfach den Wikipediaartikel durch.
Das arithmetische Mittel kann man nur von einer endlichen Anzahl an Zahlen bilden. Das ist hier eben einfach nicht gegeben. Genauso Meridian. Das bedeutet, man kann diesen Begriff einfach nirgendwo vernünftig anwenden!
Erwartungswert jedoch natürlich.
Geschrieben von Tigris am 02.02.2010 um 08:43:
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Original von Kofi
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Original von Tigris
wieso brauchen wir stichproben wenn wir die genaue verteilung dieser zufallsvariablen ausrechnen können? Klar hängt es davon ab, was man bereits gezogen hat usw, aber wenn man in einem deck mit 24 Ländern ohne fetchländer, die karte zieht, dann beträgt der genaue mittelwert (arithmetischer) halt bei ziehmlich genau 1.66 karten und man hat eine 60% chance nur 1 karte zu ziehen also ist der median also der wert bei dem genau 50% drunter und 50% drüber liegen also ganz sicher bei 1ner karte. und das 75% quantil bei 2 Karten.
btw der titel ist echt gut gewählt |
Lies doch einfach den Wikipediaartikel durch.
Das arithmetische Mittel kann man nur von einer endlichen Anzahl an Zahlen bilden. Das ist hier eben einfach nicht gegeben. Genauso Meridian. Das bedeutet, man kann diesen Begriff einfach nirgendwo vernünftig anwenden!
Erwartungswert jedoch natürlich. |
Man kann natürlich von diesem zufallsexperiment auch keine 10000 werte nehmen, welche der (fast) genauen statistischen verteilung entsprechen und davon den Median nehmen?
Es geht doch darum dass tobi schrieb, dass man als median 1 Karte zieht, in einem Deck mit einer "normalen" landverteilung, hier kann man alle auf der welt jemals vorkommenden anwendungen dieser Karte in Decks mit zwischen 33% und 44% bei welchen nicht vorher die bibliothek verändert worden ist als die endlichen werte nehmen und der median von diesen wird 1 Karte sein.
Ausserdem auf wikipedia steht übrigens:
Eine Verallgemeinerung des Begriffes liefert die stochastische Betrachtung einer Zufallsvariable X bzw. deren Verteilungsfunktion F. Dort ist der Median das 0,5-Quantil.
also kann man den begriff median hier ohne probleme anwenden und er ist auch korrekt...... (wenn man schon das wikipedia argument bringt sollte man es vielleicht zuerst selbst lesen)
Geschrieben von Bombo am 02.02.2010 um 10:12:
Geil wie jeder Vollhorst lieber über Mathe diskutiert als was zum Artikel zu sagen
Geschrieben von TimR am 02.02.2010 um 10:21:
Mathe ist ne Hilfswissenschaft.
Mehr gibts da net zu sagen :>
Allerdings eine Frage an unsere Hosenträgerfraktion:
Mein Prof sagte immer, es ist nur zulässig einen Mittelwert zu bilden, wenn die Messwerte normalverteilt sind.
Stimmt das?
Kann man "zulässig" nicht besser durch "sinnvoll" ersetzen?
Geschrieben von SimonG am 02.02.2010 um 11:28:
| Zitat: |
Original von TimR
Mein Prof sagte immer, es ist nur zulässig einen Mittelwert zu bilden, wenn die Messwerte normalverteilt sind.
Stimmt das?
Kann man "zulässig" nicht besser durch "sinnvoll" ersetzen? |
Einfach gesagt: Ja. Es gibt natürlich Verteilungen, für die der Mittelwert aussagekräftiger ist als für andere. Sich dabei nur auf die Normalverteilung zu beschränken, ist aber zu engstirnig. Im Wesentlichen läuft es darauf hinaus welche Werte (Erwartungswert, Varianz) man schätzen (siehe Schätzer) möchte und welche Verteilung zugrunde liegt bzw. als zugrundeliegend vermutet wird. Kennt man die Verteilung nicht, so kann man oft den zentralen Grenzwertsatz bemühen, um zu argumentieren, dass die Messwerte (annäherungsweise) normalverteilt sein werden.
Geschrieben von GuArD1An am 02.02.2010 um 18:01:
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Original von TimR
Mathe ist ne Hilfswissenschaft.
Mehr gibts da net zu sagen :>
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Ist man sich eigentlich nach dem endlosen Definitionen umherwerfen wenigstens einig, dass Tobi das Richtige meinte und sich nur falsch ausgedrückt hat? Nicht jeder studiert Mathe/hat Mathe studiert oder irgendwas mit Statistik etc zu tun und kann sich zu hundertprozent korrekt ausdrücken. Solange jedem klar ist, was gemeint ist, sollte es wohl für einen Magicartikel reichen.
Geschrieben von Endijian am 02.02.2010 um 19:41:
... Mathe ist wiederum lediglich angewandte Philosophie...
Geschrieben von TrashT am 06.02.2010 um 17:52:
@Bisamratte: Sprache dient dazu, verstanden zu werden. Erfinde intuitivere Woerter, wenn ueberhaupt.
@Endijian: indeed!
@TobiH: Lass dir nix einreden, die "durchschnittlich 1.77 Karten" sind in der Tat BS und es interessiert eher, wie viele man meistens zieht. Aber einen Begriff zu waehlen, der sich besonders schlau anhoeren soll, ohne zu wissen was er bedeutet... das ist EINE Sache - nur wenn man einen verwendet, den die meisten (auf Wikipedia) nachschlagen muessen und da dann direkt sehen, dass er Unsinn ist... ungeschickt ^^
@Land.dec: Ich vermisse Halimar Depths und Tolaria West. Ausserdem waere HIER mal eine mathematische Analyse darueber, wie oft man den Treasure Hunt auf der Hand hat (wenn man drauf mulled) interessanter. Antwort: ungefaehr 86.5%.
@Mire's Toll: Reach Through Mists ist im richtigen Deck und zur rechten Zeit klar besser als Ancestral Recall.
Geschrieben von TobiH am 06.02.2010 um 18:21:
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Original von TrashT
@TobiH: Lass dir nix einreden, die "durchschnittlich 1.77 Karten" sind in der Tat BS und es interessiert eher, wie viele man meistens zieht. Aber einen Begriff zu waehlen, der sich besonders schlau anhoeren soll, ohne zu wissen was er bedeutet... das ist EINE Sache - nur wenn man einen verwendet, den die meisten (auf Wikipedia) nachschlagen muessen und da dann direkt sehen, dass er Unsinn ist... ungeschickt ^^ |
Blubbs, bla, in Wahrheit ist Median kein besonders schlauer Begriff, sondern drückt lediglich am einfachsten genau das aus, was ich ausdrücken wollte... ja, bis auf das winzige Detail, dass man sich offenbar keine Stichprobe ausdenken darf, und wenn sie noch so offensichtlich ist. Nun, wenn die Herren Mathematiker nicht genug Fantasie dafür aufbringen, dann nehme man doch einfach an, dass ich tatsächlich hergegangen bin und tausendmal goldgefischt hab. Ihr wisst doch,
dass ich das notfalls mache!
Geschrieben von Michael Müller am 06.02.2010 um 21:22:
@TobiH:
Ich denke, dass der Modalwert (der häufigste Wert) der passendere Lageparameter gewesen wäre. Nichtsdestotrotz kann ich nur noch mal Tigris zitieren: "also kann man den begriff median hier ohne probleme anwenden und er ist auch korrekt"! (weil er eben nicht nur auf Stichproben, sondern auch auf Verteilungen definiert ist)
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