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-- GP Kopenhagen, Tag 2 (http://www.pmtg-forum.de/wbb2/thread.php?threadid=1140)


Geschrieben von Zeromant am 24.08.2008 um 14:48:

 

Zitat:
Original von Teardrop
@Zeromant:
Wohl kaum, vor allem nicht auf dem Level. Und das was die gemacht haben lässt Niemand durchgehen!


Bist Du Dir da sicher? Tobi scheint das anders in Erinnerung zu haben (den was er da beschreibt, ist essenziell die gleiche Infraction), und wenn man Mr. Heckt hierum eine eindeutige Stellungnahme bitten würde, dann käme da vermutlich auch wieder ein vom Judge frei interpretierbarer Sums heraus...

Die Regeln dafür, wer wann warum aufgeben darf, und vor allem ihre Auslegungen sind ein Wust, durch den die Spieler nicht mehr hindurch blicken können.



Geschrieben von paluschke am 24.08.2008 um 14:52:

 

Es geht doch überhaupt nicht darum, wann jemand aufgeben darf und wann nicht, sondern ganz einfach darum, dass bei einem bereits erspielten Spielstand von 1-1 kein 2-0 draus werden kann. Eine Aufgabe ändert nunmal nicht, dass der Spieler bereits ein Spiel verloren hat. Das Aufgeben ist total ok, nur hat dann auch 2-1 als Ergebnis auf dem Zettel zu stehen.



Geschrieben von SimonG am 24.08.2008 um 14:56:

 

Der Fall von Tournament Fraud ist, wenn ich das richtig verstehe, in diesem Zusammenhang doch das Aufschreiben eines 2-0-Sieges, obwohl bei einem Stand von 1-1 concedet wurde, was ein 2-1 zur Folge haben muss. Das hat nun wirklich überhaupt nichts mit der von dir, Andreas, monierten rechtlichen Lage bezüglich der Absprache (und späteren Umsetzung) einer Aufgabebedinung zwischen zwei Spielern zu tun.

Edit: Falko, schneller als sein Schatten. Ich lasse zwecks unterstützender Deutlichkeit von neutraler Seite meinen Beitrag mal stehen.



Geschrieben von TobiH am 24.08.2008 um 15:03:

 

Zitat:
Original von SimonG
Der Fall von Tournament Fraud ist, wenn ich das richtig verstehe, in diesem Zusammenhang doch das Aufschreiben eines 2-0-Sieges, obwohl bei einem Stand von 1-1 concedet wurde, was ein 2-1 zur Folge haben muss. Das hat nun wirklich überhaupt nichts mit der von dir, Andreas, monierten rechtlichen Lage bezüglich der Absprache (und späteren Umsetzung) einer Aufgabebedinung zwischen zwei Spielern zu tun.

Doch, im weiteren Sinne schon. Allerdings ist speziell DAS eben keine unendlich komplizierte Regel, die die Spieler nicht durchschauen könnten. Es gilt eben prinzipiell: Man kann ein Spiel nicht rückwirkend aufgeben. (Das ist der Grundsatz, den jeder kennen sollte.)



Geschrieben von Zeromant am 24.08.2008 um 15:06:

 

Es hat etwas mit der von Tobi zitierten Situation zu tun, in dem ein "netter" Judge es den Spielern erlaubt, nach Beendigung eines Spiles noch dessen Ausgang zu bestimmen. Das ist das Gleiche - ob dieses Spiel eine Sekunde vorher beendet wurde oder zehn Minuten vorher, macht keinen Unterschied.

Es gab einmal eine Zeit - noch gar nicht so lange her, da durften die Spieler, so lange sie den Ergebnioszettel noch nicht ausgefüllt hatten, frei entscheiden, was sie eintragen wollten, unabhängig von tatsächlich gespielten Spielen. Wie lange das tatsächlich so erlaubt war, und wie lange es von Judges nur toleriert wurde, weiß ich nicht. Tatsache ist aber, dass das Konzept, dass eine faktisch beendete Partie auch genau so auf dem Ergebniszettel eingetragen werden muss, Spielern nicht klar sein kann, wenn ihnen ein Judge das Gegenteil schon einmal erlaubt hat.

Die Verbindung mit der von mir angepreangerten Unklarheit beim Entscheiden, wer aufgibt ist eben die, dass auch dieses Thema von Judge zu Judge unterschiedlich gehandhabt wird, und dass die Spieler deswegen keine klare Linie haben, an die sie sich halten können.



Geschrieben von paluschke am 24.08.2008 um 15:23:

 

Zitat:
Original von ZeromantEs gab einmal eine Zeit - noch gar nicht so lange her, da durften die Spieler, so lange sie den Ergebnioszettel noch nicht ausgefüllt hatten, frei entscheiden, was sie eintragen wollten, unabhängig von tatsächlich gespielten Spielen.


Ich weiß nicht, in welchen Dimensionen von "nicht gar nicht so lange her" Du hier denkst. Mir jedenfalls ist nicht bekannt, dass so etwas seitdem ich Schiedsrichter geworden bin (2004) jemals legal war. Andere Schiedsrichter, die ich gerade spontan in #mtgjudge befragt habe, können sich daran ebenfalls nicht erinnern, zumindest nicht für die letzten 2 bis 3 Jahre. Also, ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du Deine Behauptung irgendwie stützen könntest.



Geschrieben von Teardrop am 24.08.2008 um 15:29:

 

Ja klar.
Eben hat auch der R. v. Meedevort mal wieder im Spiel um Platz 8!! den Judge-Call ins Leere gemacht (gegen den Beule btw.). Wie schon in Stuttgart und sonstewo, man hat es ja schon öfter gehört.
Behauptet der Holländer in Runde 8 des Spieles, Beule hätte einen zweiten Landdrop versucht. Nachdem beide Extrakarten schon gezogen haben mit Mulkldrifter und allem. Einfach mal sagen: Ne, keine Entity, das Land da´rfst Du nicht mehr zocken. Nachdem Beule halt schon unendlich Landdrops verpasst hatte. Der Headjudge hat dann gegen den Holländer entschieden und egrade hat der Meedevort genau 1 Gargadon suspended und sonst nix...



Geschrieben von nmn am 24.08.2008 um 15:31:

 

wie stehst bei beule?



Geschrieben von Teardrop am 24.08.2008 um 15:33:

 

Das oben war eine Antwort auf einen anderen Kommentar.

Btw. Summereder ist Top 8!!


Und natürlich war das nie so. Wenn gespielt wurde, dann musste das auf den Zettel.



Geschrieben von Luthic am 24.08.2008 um 15:33:

 

Ja gogo Robin, da ist noch mehr drin!!

Sry für OT:
An die Ulmer: Mein Handy ist gesperrt, also bitte rufts mich an wegen testen heute %)



Geschrieben von nmn am 24.08.2008 um 15:45:

 

wie stehst bei beule? thomas



Geschrieben von Zeromant am 24.08.2008 um 15:50:

 

Zitat:
Original von Teardrop
Das oben war eine Antwort auf einen anderen Kommentar.

Btw. Summereder ist Top 8!!


Und natürlich war das nie so. Wenn gespielt wurde, dann musste das auf den Zettel.


Oh doch, das war so. Wie lange das genau her ist, kann ich nicht sagen - dafür ist mein Zeitgefühl nicht gut genug. Aber die Policy war einmal gewesen: Was auf dem Ergebniszettel, von beiden Spielern unterschrieben, steht, das ist das Ergebnis, egal was gespielt wurde! Darum gab es damals Diskussionen für den Fall, dass eine Partie zwischen A & B 2:0 ausgegangen ist und beide 0:2 eintrugen, weil sie es verömmelt hatten. Die Linie war damals: Was da steht, ist das Ergebnis und basta! (Natürlich, wenn ein Spieler wissentlich etwas Falsches unterschreiben hatte, war es Betrug.)

Und "2-3 Jahre"... ach Gottchen, wie jung seid Ihr eigentlich alle? Bis Änderungen jedenfalls ins allgemeine Bewusstsein einer Community sickern, kann es VIEL länger dauern! Bis Standard nicht mehr "Typ 2" hieß, bis der alte Mulligan nicht mehr genommen wurde, bis das Abheben vom Deck zum Bestimmen wer anfängt nicht mehr durchgeführt wurde - das hat ein Jahrzehnt und länger gedauert! Und diese Dinge wurden erheblich häufiger und klarer kommuniziert als solche Policy-Änderungen.

Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich hier argumentiere, denn die Ausgangslage ist doch eben, dass Porojan und sein Gegner es offensichtlich NICHT besser wussten, denn ansonsten hätten sie in Gegenwart eines Judges für einen vernachässigbaren Unterschied sich wohl kaum DQen lassen...



Geschrieben von Todeswolke am 24.08.2008 um 15:52:

 

go go Phips!!!



Geschrieben von Teardrop am 24.08.2008 um 15:55:

 

Van Meedevort gegen Beule gewonnen, und als 8. in der Top8.

Dieser krasse Typ. Einfach so den Judgecall, um den Gegner alle zu machen. Irgendwie immer wenn er um die Top8 spielt. Beule hätte den besten OpScore gehabt!



Geschrieben von nmn am 24.08.2008 um 15:57:

 

schafft er trotzdem top 16?



Geschrieben von dregton am 24.08.2008 um 16:01:

 

so rein von den Standings Round 14 gesehen wohl leider nicht =[

Ich bete. =(



Geschrieben von paluschke am 24.08.2008 um 16:01:

 

Zitat:
Original von Zeromant
Und "2-3 Jahre"... ach Gottchen, wie jung seid Ihr eigentlich alle? Bis Änderungen jedenfalls ins allgemeine Bewusstsein einer Community sickern, kann es VIEL länger dauern!


Eine sehr bequeme Rechtfertigung für die Vorwürfe, die Du an die Schiedsrichterschaft richtest.

Nur mal so:

6. Players are not required to wager ante during the tournament. Players may play for real ante, providing that both participants in the match give their consent.

Stand auch mal in den UTR. Ist etwas länger her als zwei Jahre. Grund genug, eine "nicht einheitliche Linie" der Schiedsrichter in dieser Hinsicht zu proklamieren?



Geschrieben von nmn am 24.08.2008 um 16:02:

 

Zitat:
Original von dregton
so rein von den Standings Round 14 gesehen wohl leider nicht =[

Ich bete. =(

bin dabei



Geschrieben von paluschke am 24.08.2008 um 16:02:

 

(Entschuldigung für den Doppelpost)

Zitat:
Die Linie war damals: Was da steht, ist das Ergebnis und basta! (Natürlich, wenn ein Spieler wissentlich etwas Falsches unterschreiben hatte, war es Betrug.)


Moment mal, geht es nicht genau darum?



Geschrieben von flynnT am 24.08.2008 um 16:06:

 

Brrrrrrr, wie unendlich schade für Robin. Nachdem er auf Magic-League quasi immer oben mit dabei ist, wäre eine GP Top 8 nur konsequent gewesen.


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