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Geschrieben von Wadmaster am 10.06.2013 um 23:21:
legion loyalist+ advent of the wurm
Folgende Situation:
Ich greife mit 3 Kreaturen an darunter Legion loyalist und sage den trigger nicht an.
Gegner spielt Advent of the Wurm und will eine Kreatur blocken. Was sollte ich tun und was passiert vermutlich wenn ich den judge rufe, da es eine game rule violation ist.
Geschrieben von Balduin am 11.06.2013 um 08:34:
[card]Legion Loyalist[/card] hat einen sogenannten 'Trigger ohne visuelle repräsentation', d.h. man sieht anhand des Spielfeldes nicht, ob er verrechnet wurde.
Somit musst du ihn erst ansagen, sobald er etwas verändern würde, EDIT: also, wenn der Gegner versucht, mit seinem Token zu blocken. Da der Gegner nicht wusste, ob du den Trigger resolved hast oder nicht, hat er auch keine Infraction begangen. Er versucht zu blocken, du sagst ihm, dass er das nicht kann, play on.
Keine GRV, keine Infraction, keine Penalty.
Geschrieben von MichaelW am 11.06.2013 um 08:36:
RE: legion loyalist+ advent of the wurm
| Zitat: |
Original von Wadmaster
Folgende Situation:
Ich greife mit 3 Kreaturen an darunter Legion loyalist und sage den trigger nicht an.
Gegner spielt Advent of the Wurm und will eine Kreatur blocken. Was sollte ich tun und was passiert vermutlich wenn ich den judge rufe, da es eine game rule violation ist. |
Es ist keine Game Rule Violation, wenn überhaupt ein Missed Trigger, aber soweit sind wir noch garnicht.
In der Situation sagst du einfach, das der Wurm nicht blocken kann wegen dem Trigger des Loyalisten, wenn du den Gegner blocken läßt, hast du den Trigger einfach vergessen und das Spiel geht weiter.
Geschrieben von MBKG am 11.06.2013 um 12:48:
Huhu... ich bins mal wieder ^^
Ich habe dazu auch eine Frage, weil es mir neu ist, dass man Trigger nur ansagen muss, wenn sie auch etwas verändern. Wie ist das genau gemeint?
Folgende Sitiuation.
Spieler A greift mit drei Goblin Guides an und hat Shared Animosity im Spiel. Er sagt während des Angriffes gar nix.
Spieler B Blockt mit einem 3/3er. Nun sagt Spieler A, dass sein Goblin ja nun 4/2 sei und die Kreaturen tauschen müssten.
Spieler B besteht drauf, dass A den Trigger vergessen hat anzusagen.
Ich meine, streng genommen, hätte sich die Power ja schon im Attack Declare verändert? Dann müsste Spieler B eigentlich recht behalten, oder??
Geschrieben von OdinFK am 11.06.2013 um 12:49:
RE: legion loyalist+ advent of the wurm
Gibt es eine vernünftige Möglichkeit, zu überprüfen, ob der Gegner an den Trigger gedacht hat? In solchen Situationen kann dem Spieler, der unsauber spielt, leicht ein Vorteil entstehen. Analog zum Beispiel bei Boros Elite. Angriff mit Elite und zwei weiteren Kreaturen. Gegner announced Trigger nicht. Wenn ich jetzt mit meinem 2/2 er blocke, wer wird dann sterben? Ich muss also meinen Gegner fragen, was los ist aka ihn auf den Trigger hinweisen.
Es ist zwar nicht so, dass ich besonders viel Bock hätte, meine Gegner mit Trigger zu ruleslawyern und bei der Boros Elite gehe ich einfach davon aus, dass er an den Trigger denkt, aber in meinen Augen unterstützen die Triggerregeln an der Stelle eher das Gegenteil von sauberem Spiel. Bei dem Advent of the Wurm zum Beispiel ist es ja auch so, dass ich die Entscheidung Advent of the Wurm zu spielen treffen muss, bevor ich weiß, ob der Wurm blocken kann. Vielleicht hätte ich am Ende des Zugs lieber Sphinx's Revelation für 5 gespielt als den gegnerischen Loxodon Smiter mit meine Wurm Token doch nicht zu blocken.
Geschrieben von OdinFK am 11.06.2013 um 12:51:
| Zitat: |
Original von MBKG
Huhu... ich bins mal wieder ^^
Ich habe dazu auch eine Frage, weil es mir neu ist, dass man Trigger nur ansagen muss, wenn sie auch etwas verändern. Wie ist das genau gemeint?
Folgende Sitiuation.
Spieler A greift mit drei Goblin Guides an und hat Shared Animosity im Spiel. Er sagt während des Angriffes gar nix.
Spieler B Blockt mit einem 3/3er. Nun sagt Spieler A, dass sein Goblin ja nun 4/2 sei und die Kreaturen tauschen müssten.
Spieler B besteht drauf, dass A den Trigger vergessen hat anzusagen.
Ich meine, streng genommen, hätte sich die Power ja schon im Attack Declare verändert? Dann müsste Spieler B eigentlich recht behalten, oder?? |
Es kommt auf die visuelle Repräsentation an. Shared Animosity hat keine visuelle Repräsentation, also muss du Awareness des Triggers erst zeigen, wenn es relevant ist, also in diesem Fall wenn die angreifenden Kreaturen Schaden machen würden. Siehe mein Beispiel oben ^^
Geschrieben von MBKG am 11.06.2013 um 12:52:
Joa... da hatten wir das gleiche Beispiel vor Augen. Also hat Spieler B das nachsehen, ja?
Ist das auf allen "Rules Leveln" so?
Geschrieben von OdinFK am 11.06.2013 um 12:53:
Ja (leider)
Geschrieben von MBKG am 11.06.2013 um 12:58:
Oh... wir hatten einen riieesen Streit deswegen und haben zu Gunsten von Spieler B entschieden. ^^
Das hätten wir mal wissen sollen.
Also muss man spätestens beim Damage den Trigger ansagen... Verstehe.
Geschrieben von Balduin am 11.06.2013 um 13:13:
Man muss genau dann 'awareness' von seinem Trigger zeigen, wenn es etwas am visuellen Gamestate ändert.
Visueller Gamestate ändert sich z.b. wenn Marken auf Dinge gelegt werden/würden, Dinge die Zone wechseln (würden), entscheidungen gefällt werden müssen (Wichtig, z.b. hat man den trigger von Angelic Skirmisher vergessen, wenn man vor dem deklarieren der angreifer nichts sagt), Ziele angesagt werden müssen (auch wenn diese offensichtlich sind, wenn ich z.b. mit Firefist Striker und 2 Vanillas in deinen einen Blocker reinrenne, muss ich Firefist Strikers ability bereits im declare attacks ansagen, da er ein Ziel hat - Ausnahme: Target opponent in Duellen) und ähnliches.
Kurz: Wenn man etwas am Board verändern würde, oder etwas zu entscheiden ist.
Bei pumpeffekten ist das in der Regel, wenn sie ansonsten tödlichen Schaden erhalten oder austeilen.
Geschrieben von MBKG am 11.06.2013 um 13:28:
Aber in meinem Fall gibt es ja etwas zu entscheiden. Wenn der blockende Spieler von einem 2/2 Angreifer ausgeht und diesen dann blockt, ist es ja ziemlich blöde, wenn der "plötzlich" doch 4/2 ist.
Das ist aber kompliziert ^^
Geschrieben von GoblinBasar am 11.06.2013 um 14:50:
RE: legion loyalist+ advent of the wurm
| Zitat: |
Original von OdinFK
Gibt es eine vernünftige Möglichkeit, zu überprüfen, ob der Gegner an den Trigger gedacht hat?
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Die einzige Möglichkeit ist, ihn zu fragen. Oder zu versuchen, etwas zu tun, was nur geht, wenn er den Trigger vergessen hat. Ob das "vernünftige" Möglichkeiten sein, sei mal dahingestellt.
| Zitat: |
Original von OdinFK
In solchen Situationen kann dem Spieler, der unsauber spielt, leicht ein Vorteil entstehen.
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Jein.
Früher war es doch so, daß wir stillschweigend angenommen haben, daß solche Trigger einfach passiert sind, egal ob sie angesagt wurden oder nicht. Da war es einfach so. Wenn Du unter den früheren Regeln ein Token erzeugt hättest, um damit zu blocken, hätte der danebenstehende Judge den Block unterbunden, weil er illegal gewesen wäre, egal ob der Loyalist-Spieler selber dran gedacht hätte oder nicht.
Jetzt ist es halt so, daß wir zunächst mal annehmen, daß der Trigger passiert, wir dem Spieler aber die "Chance" geben, seinen Trigger zu vergessen. Wenn Du heute versuchst, mit einem Token zu blocken, und der Loyalist-Spieler protestiert nicht, greift auch der Judge nicht ein.
Der einzige "Vorteil", den die unsaubere Kommunikation
gegenüber den alten, prä-Lapsing-Triggers-Regeln hat, ist der, daß er diese Trigger jetzt tatsächlich vergessen kann. Klingt für mich nicht wie ein echter Vorteil.
Gegenüber der kurzen Experimentierphase mit den Lapsing Triggers hat er tatsächlich einen Vorteil, das ist richtig. Aber eben nicht gegenüber dem, wie es davor war lange Zeit war.
Geschrieben von MBKG am 11.06.2013 um 15:10:
Aber es muss doch einen zeitpunkt geben, an dem der verteidigende Spieler in meinem Beispiel Sicherheit über die Stärke des Goblin haben muss. Oder muss er einfach davon ausgehen, dass der Goblin 4/2 ist, um sich dann darüber zu freuen, falls der Spieler den Trigger doch vergisst?
Komisch irgendwie.
Geschrieben von GoblinBasar am 11.06.2013 um 15:23:
| Zitat: |
Original von MBKG
Aber es muss doch einen zeitpunkt geben, an dem der verteidigende Spieler in meinem Beispiel Sicherheit über die Stärke des Goblin haben muss. Oder muss er einfach davon ausgehen, dass der Goblin 4/2 ist, um sich dann darüber zu freuen, falls der Spieler den Trigger doch vergisst?
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Letzteres. Wenn Du unsicher bist, mußt Du entweder (bis zum Erweis des Gegenteils) davon ausgehen, daß der Trigger passiert ist, oder Deinen Gegner fragen.
Wie gesagt, früher wäre der Trigger einfach so stillschweigend passiert, und niemand hat sich damals aufgeregt, daß das so ist (oder zumindest habe ich das nicht großartig wahrgenommen). Heute gehen wir zunächst mal auch davon aus, daß der Trigger passiert ist (also im Prinzip genau wie früher), nur daß es heute die Möglichkeit gibt, daß der Trigger tatsächlich vergessen wird.
Oder anders: Wenn Du weiterhin davon ausgehst, daß der Trigger einfach passiert, ändert sich gar nichts gegenüber früher (außer daß Du jetzt angenehm überrascht werden kannst, wenn Dein Gegner den Trigger tatsächlich vergessen hat).
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