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Geschrieben von TobiH am 14.04.2008 um 15:08:
| Zitat: |
Original von Chickenfood
Frage: kann man nachher mal sehen wieviele wirklich was angelickt haben? |
Nein. Es ist an dieser Stelle nur ein kleiner Spaß, den ich mir erlaubt habe – der im Idealfall aber den Leser dazu bringt, die Frage für sich selbst zu beantworten.
Ich könnte hier im Forum zwar noch eine Umfrage hinzufügen, aber spätestens nach dieser Lektüre wäre das wohl eher eine Studie in angewandter Gruppendynamik.
Geschrieben von mitchelin am 14.04.2008 um 16:46:
Jesses Maria, ich finde es ein wenig verwunderlich, wie hier im Forum 'diskutiert' wird. Es tun ja tatsächlich die meisten so, als wäre der Planet und das dazugehörige Forum einzig und allein dafür da,
nur sie - das dafür 24/7 - zu unterhalten und bei Laune zu halten... Wenn euch ein Artikel oder eine Diskussion nicht interessieren, dann lest den Artikel... NICHT, oder diskutiert... NICHT mit! Keinen stört's!
Ruft ihr auch bei einer Fernsehanstalt an und teilt denen mit, dass das Programm an einem Tag nicht so euer Fall war? Schreibt ihr an eine Zeitung, um der Redaktion kundzutun, dass euch das Feuilleton-Thema nicht interessiert hat? Oder einer Zeitschrift, weil ihr einen Artikel langweilig fandet? Nein? Komisch...
Warum stresst ihr mich dann mit eurem Genörgel!? Wirklich... Wie Panne ist es denn, sich in eine Diskussion einzuschalten, um allen anderen mitzuteilen, dass man
nicht mitdiskutieren möchte? Und jetzt?
Also bitte, diskutiert mit oder lasst die in Frieden die diskutieren möchten! Und - Überraschung - morgen kommen X neue Magic-Artikel im
www., vielleicht gefällt euch ja da einer von ihr Weinerlinge!
Geschrieben von McJoka am 14.04.2008 um 16:56:
hmm ich bezweifle zwar dass eine noch so umfassende abhandlung vom pischner zu dem thema die diskussion nennenswert weiterbringt, weil die leute, die die problematik verstehen, nunmal in der regel nicht gleichzeitig die verursacher der problematik sind.
noch 2 sätze zu meiner meinung: mir macht eigentlich schon lange nurnoch das turnierspiel spaß, d.h. auf gewinnen ausgelegtes, wettbewerbsorientiertes spielen. einen funken casuality habe ich mir quasi dadurch bewahrt, dass ich in der regel originelle und unkonventionelle decks bevorzuge. und ich denke, dass es für turnierspieler normal ist, dass sie am meisten spaß haben wenn sie auch gewinnen.
früher habe ich manchmal casual runden mitgespielt. auch damals war ich turnierspieler durch und durch, aber man kann auch als solcher spaß in einer casualrunde haben, wenn man sich darauf einlässt. mal ehrlich, so unflexibel kann doch kaum einer sein. ich hatte z.b. ein deck mit ca 150 karten und allen monogrünen legenden die je gedruckt wurden sowie zahlreiche tutor-effekte und mana acceleration mit vielen one-offs. so konnte ich turn 3 natural order auf sachen wie verdant force oder multani spielen, allerdings hatte ich immer am meisten spaß den zitternden gegnern ein ARGOTHIAN SWINE (das an der rückseite auch markiert war - ein kumpel hatte es mal als "wish" proxy benutzt) vor den latz zu legen.
Geschrieben von Zeromant am 14.04.2008 um 16:59:
| Zitat: |
Original von mitchelin
Jesses Maria, ich finde es ein wenig verwunderlich, wie hier im Forum 'diskutiert' wird. Es tun ja tatsächlich die meisten so, als wäre der Planet und das dazugehörige Forum einzig und allein dafür da, nur sie - das dafür 24/7 - zu unterhalten und bei Laune zu halten... Wenn euch ein Artikel oder eine Diskussion nicht interessieren, dann lest den Artikel... NICHT, oder diskutiert... NICHT mit! Keinen stört's!
Ruft ihr auch bei einer Fernsehanstalt an und teilt denen mit, dass das Programm an einem Tag nicht so euer Fall war? Schreibt ihr an eine Zeitung, um der Redaktion kundzutun, dass euch das Feuilleton-Thema nicht interessiert hat? Oder einer Zeitschrift, weil ihr einen Artikel langweilig fandet? Nein? Komisch...
Warum stresst ihr mich dann mit eurem Genörgel!? Wirklich... Wie Panne ist es denn, sich in eine Diskussion einzuschalten, um allen anderen mitzuteilen, dass man nicht mitdiskutieren möchte? Und jetzt?
Also bitte, diskutiert mit oder lasst die in Frieden die diskutieren möchten! Und - Überraschung - morgen kommen X neue Magic-Artikel im www., vielleicht gefällt euch ja da einer von ihr Weinerlinge! |
Naja, man muss schon sehen, dass dieser Thread hier dafür da ist, Feedback zu meinem Artikel abgeben zu können. "Mich hat es nicht interessiert" ist da natürlich eine legitime (und auch nützliche) Meinungsäußerung.
Natürlich, wenn es so weit geht, dass man diejenigen, DIE es interessiert, zum Schweigen bringen will, geht das zu weit!
Geschrieben von atog28 am 14.04.2008 um 18:43:
Noch vor ein paar Jahren gab es üblicherweise eine Netiquette. Mir scheint, dieser Brauch ist aus der Mode geraten. Schade.
SCNR
Geschrieben von flynnT am 14.04.2008 um 19:01:
Okay, wenn es nützlich ist: Mich hat es überhaupt nicht interessiert, weil das Thema ein selbstgebauter Konflikt ohne Relevanz ist.
Geschrieben von Coolioo am 14.04.2008 um 20:16:
tl;dr till end
Bitte,bitte nicht noch mehr darüber, es gibt bestimmt immo interessantere Dinge über Magic zu berichten.....
Geschrieben von Shiva am 14.04.2008 um 21:44:
| Zitat: |
| weil das Thema ein selbstgebauter Konflikt ohne Relevanz ist |
Garantiert nicht. Ist auf jedem FNM zu beobachten. Und ewiges Rumgenöle macht weder dem "Turnier" noch dem "Casual" Spieler Spaß (wer dafür ursächlich ist, sei mal dahingestellt)!
Ich bin sehr erfreut über diesen Artikel, gerade weil er eine aktuelle Entwicklung des Magic sehr schön Aufgreift: das Lamentieren. Das ständige Gequengele der Leute, die sich in ein Umfeld wagen (und da gehört prinzipiell ein Turnierspieler zu, der seine Fähigkeiten nicht einschätzen kann), welches sie nicht beherschen (können?). Woran es auch immer gelegen haben mag, dass sie ein Spiel/Turnier/Spielrunde verloren haben, irgendetwas ist schuld. Der Pool/Screw/Flood/der Gegner/das Rulesenforcement/das Meta... etc.
Mangelnde Selbstreflektion in Bezug auf das eigene Verhalten und seiner Fähigkeiten.
Zeromant, ich bin auf den 2. Teil gespannt! Bitte weiter so!
Geschrieben von Deuterium am 14.04.2008 um 21:50:
Mindestens 76% weniger Text und klarer Fokus auf das Wesentliche würden dem ganzen auch mal ganz gut tun, irgendwie liest sich das stellenweise so verschwurbelt wie "Mein Kampf "......
Und wie langweilig wäre ein Turnier denn wohl wenn alle Teinehmer absolut uniform und gleich wären, der mensch ist und bleibt ein Individium.
Geschrieben von derkral am 14.04.2008 um 22:56:
Ich finde auch, dass in dem vielen Text zu wenig an Aussage steckt. Die ganze Diskussion kann man wesentlich komprimieren.
Zeromant ist aber wahrscheinlich Germanistikstudent und kann deswegen nicht anders^^
Geschrieben von Shiva am 15.04.2008 um 00:03:
| Zitat: |
Original von Deuterium
Mindestens 76% weniger Text und klarer Fokus auf das Wesentliche würden dem ganzen auch mal ganz gut tun, irgendwie liest sich das stellenweise so verschwurbelt wie "Mein Kampf "....... |
Tja, an dieser Stelle könnte man die "Was darf man im I-Net sagen oder nicht" Diskussion wieder anwerfen, ne? Der Vergleich ist arg blöde. Sorry.
Geschrieben von TimR am 15.04.2008 um 00:07:
Die Diskussion hat eigentlich nur Relevanz für Leute, die in Schubladen leben und leben lassen, und ist damit eigentlich - wie auch der Artikel - komplett überflüssig.
Billiger Versuch, Quote zu machen :))
Geschrieben von mitchelin am 15.04.2008 um 00:44:
WAS FÜR EINE DISKUSSION?
Ich les hier nur von Hirnis, die schreiben, warum sie nicht diskutieren (lassen) wollen...
Und nein, Andi, ich finde nicht, dass das Forum nur dazu da ist die Person hinter dem Artikel (deine) zu thematisieren. Können dir deine Fans nicht einfach Herzchen-Briefe und/ oder getragene Schlüpfer schicken und deine Kritiker abgeschlagene Tierköpfe vor die Tür legen?! Derweil könnten die Erwachsenen sich über das austauschen,
was du schreibst... Ganz ehrlich, mich interessiert es einen Dreck, was X und Y von dir oder deinen Artikeln halten, das hat keinerlei Mehrwert für mein Leben (für dich - den Autoren - natürlich schon, aber das macht es keinen Deut spannender für mich). Wie eingebildet muss man eigentlich sein, sein eigenes Urteil für so wertvoll zu halten, es der ganzen Welt kundzutun, wenn dieses nicht mal über ein 'das finde ich uninteressant' hinauskommt?!
Wer sein Urteil wirklich so spannend findet, schicke mir eine Rezension seiner Lieblings-CD o.ä. an meine e-mail-Adresse
sarkasmus@nicht-meine-staerke.de
Geschrieben von Zeromant am 15.04.2008 um 01:47:
| Zitat: |
Original von mitchelin
WAS FÜR EINE DISKUSSION?
Ich les hier nur von Hirnis, die schreiben, warum sie nicht diskutieren (lassen) wollen...
Und nein, Andi, ich finde nicht, dass das Forum nur dazu da ist die Person hinter dem Artikel (deine) zu thematisieren. Können dir deine Fans nicht einfach Herzchen-Briefe und/ oder getragene Schlüpfer schicken und deine Kritiker abgeschlagene Tierköpfe vor die Tür legen?! Derweil könnten die Erwachsenen sich über das austauschen, was du schreibst... Ganz ehrlich, mich interessiert es einen Dreck, was X und Y von dir oder deinen Artikeln halten, das hat keinerlei Mehrwert für mein Leben (für dich - den Autoren - natürlich schon, aber das macht es keinen Deut spannender für mich). Wie eingebildet muss man eigentlich sein, sein eigenes Urteil für so wertvoll zu halten, es der ganzen Welt kundzutun, wenn dieses nicht mal über ein 'das finde ich uninteressant' hinauskommt?!
Wer sein Urteil wirklich so spannend findet, schicke mir eine Rezension seiner Lieblings-CD o.ä. an meine e-mail-Adresse sarkasmus@nicht-meine-staerke.de |
Jetzt schießt Du ein wenig über das Ziel hinaus. Klar, wenn Deuterium & Co. zum gefühlt zehntausendsten Male wieder darauf hinweisen, dass sie mich und meine Art zu schreiben nicht mögen, dann steckt da nicht viel Information für irgendjemand drin. Generell aber interessiert das Urteil der Leser über meine Artikel sowohl mich (denn ich bemühe mich durchaus, Dinge zu schreiben, die manche - nicht alle! - Leute interessant finden), als auch die Redaktion (deren Aufgabe es ist, Texte zu veröffentlichen, welche die Leute interessieren).
Und dann soll es noch Leute geben, die bevor sie einen Artikel lesen, zunächst einmal die Kommentare ansehen und sich dann entscheiden, ob er sie interessiert - eben genau so wie bei Rezensionen im Netz. Ob man sich auf das Urteil anderer Leute verlassen will, muss natürlich jeder selbst wissen.
Ich habe allerdings nirgends behauptet, dass dieser Thread NUR dafür da sei - selbstverständlich ist er auch der geeignete Ort, über den Inhalt zu diksutieren! (Auch wenn es mir lieber wäre, das Ganze noch zu verschieben, bis der Artikel komplett ist).
Ich denke, die Kommentare, die bewertendes Feedback geben, und diejenigen, die sich auf den Inhalt beziehen, kann man auch ohne allzu große Mühe noch auseinander klamüsern. (Selbst diejenigen Posts, die sich auf das Post-Verhalten der User beziehen, so wie unsere gerade, machen das Ganze nicht zu kompliziert, denke ich.)
Ach ja, @Tim: Du hast ja offensichtlich einen Narren an diesem Bohlen-Vergleich gefressen. Nichtsdestotrotz, wenn ich "billig" Quote machen wollte, dann hätte ich dieses Thema rascher, oberflächlicher, reißerischer und vor allem kürzer behandelt!
Ich betrachte diesen Bohlen-Vergleich übrigens durchaus als beleidigend. Es gibt eben Leute, die äußern sich, um sich wichtig zu machen, und solche, die es tun, weil sie etwas zu sagen haben. Wäre ich ein Bohlen, würde ich
- mir gezielt leichte Opfer zum Kritisieren suchen, von denen niemand ernsthaft Schreiber-Fähigkeiten erwarten kann (also Blog-Einträge an Stelle von durch eine Redaktion gegangenen Artikeln)
- kurze, prägnante aber sachlich unbegründete Urteile fällen, anstatt in ausführlichen Diksussionen zu versuchen, Diskussionsgegner mit Argumenten zu überzeugen
- Texte für den kleinsten gemeinsamen Nenner (also auf Modern-Talking-Niveau) produzieren, anstatt mir schwierige oder unübliche Themen zu suchen, bei denen klar ist, dass sie nur ein begrenztes - und darüber hinaus vermutlich besonders kritisches - Zielpublikum ansprechen. Du weißt schon, Set-Rezensionen, 08/15-Turnierberichte und so.
- meine Meinung je nachdem, wie ich es gerade für opportun halte, ändern, und mir mehrheitsfähige Ansichten suchen, anstatt unbequeme Standpunkte auch gegen Minderheiten zu verteidigen.
Ich kann Dich natürlich nicht daran hindern, weiter diesen Vergleich zu ziehen, aber alleine damit bist Du bereits mehr Bohlen als ich!
Geschrieben von Deuterium am 15.04.2008 um 05:39:
Andi hat durchaus parallelen aufzuweisen mit dem Dieter B zumindest wie der sich in den letzten jahren so präsentiert hat in diversen Sendungen und das kann er auch nicht so einfach abstreiten.
Und kürzer im Text wäre wirklich mal gut, weil viele Worte nicht gleich viel Qualität, das ist auch meist nicht nur mein Hauptkritikpunkt.
Bleib bei der Fortsetzung mal unter 2K Wörtern und generell versuch nicht die 3 K grenze zu überschreiten, schaffen andere Artikelschreiber die gut sind schliesslich auch. Mehrteiler nur wenn es klar ersichtlich ist das das ding nicht mit einem Artikel abzuarbeiten ist.
Geschrieben von TimR am 15.04.2008 um 07:18:
Ich hab nicht mit Bohlen angefangen
Hier bist Du einfach auf einen Zug aufgesprungen, in den niemand mehr einsteigen will, der gedanklich weiter als "Die anderen sind doof!"ist.
Ich mag Deine Artikel, wenn sie sich mit Sachthemen befassen, zB lese ich die Editionsgeschichte sehr gerne auf MU. Das meiste andere Zeug versucht nur Quote zu machen, in dem es Dein eigenes Klischee bedient - womit wir wieder bei Bohlen landen.
Die ganze "Casual <-> Turnierspieler"-Kiste fühlt sich an wie das Abendkleid der Kanzlerin im Sommerloch.
Geschrieben von TobiH am 15.04.2008 um 07:37:
| Zitat: |
Original von TimR
Hier bist Du einfach auf einen Zug aufgesprungen, in den niemand mehr einsteigen will, der gedanklich weiter als "Die anderen sind doof!"ist. |
Blödsinn. Es gibt sehr wohl Leute, die sich gerne noch weiter systematisch mit den Ursachen des Konflikts (selbst wenn es sich "nur" um einen empfundenen Konflikt handelt, macht ihn das schließlich nicht weniger real!), den zugrundeliegenden Mechanismen und möglichen Lösungsansätzen beschäftigen wollen.
Und die sind gedanklich durchaus auch weiter als "Die anderen sind doof!" – davon zeugen einige wenige, dafür aber sehr sinnvolle Kommentare in diesem Thread hier. Verunglimpfe deren Urheber doch nicht so einfach!
(Dass Andreas nun der Weisheit letzten Schluss gefunden hat, denke ich übrigens nicht, aber zumindest ist seine Behandlung des Themas überlegt, strukturiert und somit ein wertvoller Beitrag zur Dikussion.)
| Zitat: |
| Die Diskussion hat eigentlich nur Relevanz für Leute, die in Schubladen leben und leben lassen, und ist damit eigentlich - wie auch der Artikel - komplett überflüssig. |
Auch das noch! Der menschliche Verstand ist nun mal von Natur aus so eingerichtet, dass er in Kategorien denkt. Das einzige, was man tun kann, ist
bessser einzuteilen. (Es zu leugnen, hingegen, ist kontraproduktiv.) Und ich muss gar nicht erst beurteilen, wie gut du persönlich das schon gemeistert hast, um dem Artikel eine Relevanz zuzugestehen – notfalls halt für andere Leser.
Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Artikel:
| Zitat: |
| 3. Die Habt-Ihr-eigentlich-nichts-Besseres-zu-tun?-Phase, in der diejenigen Kommentare die Überhand gewinnen, welche darauf hinweisen, wie unwichtig das Thema, welches gerade allgemein die Gemüter erhitzt, in Wirklichkeit doch sei [...] Wenn [der Artikel] erscheint, ist dann wohl Phase 3 aktuell |
Gebt dem Mann durch eure Kommentare doch nicht reihenweise recht!
Aber im Ernst, hier ist große Wahrheit verborgen: Ein Thema IST grundsätzlich immer so wichtig, wie man es nimmt. Eines, das die Gemüter erhitzt, kann schon gar nicht unwichtig sein. Selbst wenn es an und für sich eigentlich eine Kleinigkeit darstellt – durch Aufmerksamkeit wird es automatisch zu einem
wichtigen Thema.
Geschrieben von r2hippo am 15.04.2008 um 09:04:
| Zitat: |
Original von Zeromant
Ich kann Dich natürlich nicht daran hindern, weiter diesen Vergleich zu ziehen, aber alleine damit bist Du bereits mehr Bohlen als ich! |
Na ja, in einer Hinsicht hast du schon etwas vom Dieter: Ihr beide polarisiert.
zum Artikel:
Gibt es die Rivalität zwischen Casual- und Turnierspieler wirklich in der extremen Form, die hier dargestellt wird? Mir als Netdecker, der überwiegend privat spielt (ist das Casual?) und nur recht selten (1-3x pro Jahr) ein Turnier besucht, ist die Problematik noch nicht ins Auge gestochen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich beim Turnier immer jedem Spieler unterstelle, dass er sein
Hobby in seiner
Freizeit aus
Spaß betreibt. Und dann ist es in den allermeisten Fällen so, dass es aus dem Wald herausschallt, wie man hineinruft. Sprich: Wer auf einem Turnier nett und freundlich mit seinem Gegner umgeht, erntet selbiges vom Gegenüber. Und das gilt für ambitionierte Spieler (also nach deiner Definition Turnierspieler mit dem Drang zu siegen) ebenso wie für alle anderen.
Geschrieben von mitchelin am 15.04.2008 um 09:16:
@Andi: Mir ist klar, dass du nicht geschrieben hast, dass es nur darum geht, über den Autor zu reden und das eine Artikelbewertung auch für die Redaktion interessant sein kann... Aber jetzt zähl mal die Posts, die auf das, was du schreibst, und andere konstruktive Posts Bezug nehmen und vergleich die mit dem Rest! Entmutigend...
Na ja, vielleicht wird das ja nach dem nächsten Teil besser, die Hoffnung stirbt zuletzt!
Geschrieben von The Big Duke am 15.04.2008 um 09:54:
| Zitat: |
Original von trischai
Ich glaube der Artikel schrammt -wie viele- knapp am Problem vorbei. Denn man sollte nicht die Unterscheidung machen zwischen Turnier und Casual sondern zwischen System- und Nichtsystemdenken.
Ein Systemspieler wird versuchen bei jedem Spiel aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen das maximale Mögliche herauszuholen. Für solche Menschen besteht der Spass beim Spielen vorrangig aus dem Optimieren ihrer Strategie.
Nichtsystemdenker verstehen diesen Aspekt der Spiele meistens nicht und verfolgen oft andere meist emotionale Ziele. Das "schöne" Spielen wird da die oberste Prämisse, was die Systemdenker wiederum nicht nachvollziehen können. Daraus entstehen meiner Meinung nach die häufigsten Reibflächen, die man bei vielen Spielen beobachten kann, bei denen System auf Flair trifft. Die einen wollen Geschichten erzählen, die anderen Zahlen optimieren. Typische Beispiele für solche Konfliktzonen sind Rollenspiele und Kartenspiele mit einem emotionalen Hintergrund.
Bei Spielen die direkt auf eine Gruppe ausgelegt sind, tritt dieses Problem nicht auf. Bei Skat oder Schach gibt es nunmal keine Geschichten zu erleben, deswegen fehlt einfach eine Hälfte. |
Ich denke mal das es das genau auf den Punkt trifft diejeniegen die ein System optimieren wollen und darin vollens auf gehen und jene die spielen weil ihnen der Flair eines Themas/Decks oder einer Geschichte einfach gut gefällt. Das wiederum lässt sich oft nicht sehr gut verbinden weil nicht alles was gefällt auch gleich Turniertauglich ist.
Diese Erfahrung kann ich deswegen teilen weil ich das in unserer Fun-Runde (die auch öfter mal Turniere spielt) sehr gut beobachten kann. Die einen Spielen Decks mit Themen weil sie zB gefallen an Elfen, Feen, Goblin, Kithkins,... finden die anderen versuchen ihre Decks (Systeme) zu optimieren was wiederum einzelne Themen und Flair zwangsweise in den Hintergrund stellt.
Zu diesen beiden Spielaspekten kommen dann eben noch die verschiedenen Spielmotive jedes einzellen hinzu -> einfach Spass haben, soziales Umfeld, der Angesprochene "Gott" (zum Glück bei uns nicht so häufig anzutreffen), der Systemoptimierer (da gehör ich dazu),..
Das ganze führt einfach auch dazu das sich zwischen den gespielten Decks eine immense Schere auf tut in der die Spielbalance zwangsläufig aus den Fugen gerät.
Wären sich alle Decks mit allen Themen ebenbürtig ohne das die Balance grossartig gestört würde und könnte trotzdessen noch einzelne Dinge optimieren dann würden wahrscheinlich auch viele Systemoptimierer etwas mehr Flair eines Decks genießen.
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